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Saison 2009-2010 | 3.Spieltag | 19.09.2009, 15.00 Uhr
LogoHC Leipzig - DJK/MJC TrierLogo
41:28 (22:15)
Arena Leipzig (Zuschauer: 1876)
Schiedsrichter: Martin Thöne, Marijo Zupanovic
19.09.2009 - Christian Ciemalla
HC Leipzig weiter ungeschlagen - Trier hält zwanzig Minuten mit

Karolina Kudlacz erzielte neun Treffer
Foto: Sebastian Brauner
Die Handballerinnen des HC Leipzig bleiben auch nach dem dritten Bundesliga-Spieltag weiter ungeschlagen. Der deutsche Meister feierte am Samstag zu Hause gegen die DJK/MJC Trier nach anfänglichen Probleme einen 41:28 (22:15)-Kantersieg und hat nun nach drei Siegen die Optimalpunktzahl von 6:0 Zählern auf dem Konto. Beste Werferin vor 1876 Zuschauern in der Arena Leipzig war aufseiten des stark aufspielenden Gastgebers die polnische Nationalspielerin Karolina Kudlacz, die neun Tore markierte. Beim Meister von 2003 traf Anne Jochin ebenfalls neunmal.

Die Gäste aus Trier begannen vor 1.876 Zuschauern frech, das 0:1 durch Anne Jochin in der ersten Spielminute gab den "Miezen" sichtlich Selbstvertrauen. Leipzig tat sich zunächst schwer, zwar gelang Natalie Augsburg der Ausgleich und nach einigen verpassten Chancen markierte Mette Ommundsen mit einem Doppelschlag zum 3:2 auch die erste Führung für die Gastgeberinnen, absetzen konnte sich der Favorit aber nicht - im Gegenteil, beim 3:4 auf der Anzeigetafel führte wieder Trier. Beim 6:5 durch Augsburg legte Leipzig wieder vor, doch Trier helt mit einer geschlossenen Mannschaftsleistung den Kontakt, nach einer Viertelstunde glich Meganne Vallet erneut aus und Anne Jochin warf den Außenseiter beim 11:12 sogar wieder in Führung.

Als Anne Jochin zum 12:13 einnetzte, reagierte Heine Jensen. Der Leipziger Trainer schickte Julia Plöger zwischen die Pfosten und diese fügte sich gleich mit einer Glanztat ein und kassierte in den folgenden zwölf Minuten nur drei Gegentore. Karolina Kudlacz hatte beim HCL das Heft nun in die Hand genommen, mit einem Doppelschlag ließ die polnische Nationalspielerin die Führung wieder zu den Gastgeberinnen wechseln. Bis acht Minuten vor dem Seitenwechsel hielt Trier noch den Anschluß, doch nach dem 16:15 durch Nadgornaja gelang bis zum Seitenwechsel kein weiterer Treffer mehr. Auch eine Auszeit von Ildiko Barna stoppte den Leipziger Angriffsschwung nun nicht mehr, 22:15 hieß es zur Halbzeit.

Die Vorentscheidung schien bereits gefallen, dann auch im zweiten Abschnitt hielten die Leipzigerinnen Kurs. Ins Tor zurückgekehrt war dabei Katja Schülke, die in der Folge ein sicherer Rückhalt ihres Teams war, das weiter sicher in der Deckung stand. Mit Lydia Jakubisova gelang zwar einer Spielerin aus Trier der erste Treffer in der zweiten Halbzeit, doch Leipzig antwortete darauf mit vier Toren in Folgen. Drei Tore fielen dabei in neunzig Sekunden und als Katrin Schneider einen Strafwurf vergab und auf der Gegenseite Kudlacz aus der gleichen Distanz traf, da war fünf Minuten nach dem Seitenwechsel beim Stand von 26:16 bereits ein zweistelliger Abstand erreicht.

Leipzig hatte das Spiel in der Folge im Griff und lockerte den Griff ein wenig, so dass Trier die Partie wieder etwas ausgeglichener gestalten konnte. Dabei vergassen die Gastgeberinnen aber die eigenen Fans nicht, Lisa Wiren begeisterte beispielsweise mit einem sehenswerten Heber. Zehn Minuten vor Spielende schaltete der HCL beim 33:23 dann aber noch einmal Gang hoch und als der jungen Luisa Schulze einer der zahlreichen sehenswerten Kombinationen zum 40:24 abschloß, da drohte den Gästen bei sechzehn Treffern Differenz eine Demontage. Leipzig nahm den Fuß vom Gas, dies nutzte Trier um mit drei Toren in Folge das Ergebnis mit dem 41:28 zumindest ein wenig erträglicher zu gestalten.

Torschützen: Kudlacz (9), Müller (6), Wiren (6), Ommundsen (5), Augsburg (4), Schulze (4), Ulbricht (2), Urne (2), Kiedrowski (2), Eriksson (1) - Jochin (9), Nadgornaja (6), Vallet (3), Schneider (2), Egger (2), Jakubisová (2), Pütz (1), Thomas (1), Derbach (1), Huber (1)
: 3/3 - 2/4
Zeitstrafen: 2/2
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