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| :: Spielbericht |
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13.09.2009 - Heiner Lehmann – handball-world.com |
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Buxtehude immer einen Schritt zu schnell für Frankfurt |
 Diane Lamein zeigte sich immer wieder torgefährlich. Foto: sportseye.de |
Zwei spielstarke Mannschaften unter Erfolgsdruck: was braucht es mehr für ein spannendes Handballspiel? Die Antwort gaben der heimische Buxtehuder SV und der Gast aus Frankfurt/Oder am Sonntagnachmittag in der Sporthalle Nord der Este-Stadt und boten rund den rund 1400 Zuschauern ein schnelles und abwechslungsreiches Match. Am Ende behielten die Gastgeberinnen knapp, aber verdient die Nase vorn, weil sie in den entscheidenden Situationen den berühmten Schritt schneller waren als ihre Kontrahentinnen von der Oder.
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 Friederike Gubernatis bot auch in Buxtehude eine starke Partie. Foto: sportseye.de |
Von Beginn an entwickelte sich ein intensives Spiel zwischen beiden Mannschaften. Während der BSV vor allem das schnelle Spiel über den Kreis suchte, fand vor allem FHC-Neuzugang Friederike Gubernatis die Lücken in der ansonsten weitgehend gut funktionierenden 3:2:1-Deckung der Gastgeberinnen. Und anfangs war es vor allem der starken Debbie Kljin im Buxtehuder Tor zu verdanken, daß ihr Team nicht in Rückstand geriet. Bereits in den ersten fünf Spielminuten scheiteren die Frankfurterinnen bereits zweimal beim Strafwurf an der niederländischen Nationaltorfrau.
So sahen sich schließlich die Gäste nach acht Minuten einem Drei-Tore-Rückstand ausgesetzt und FHC-Coach Dietmar Schmidt versuchte, sein Team in einer Auszeit wachzurütteln. Zwar hielten die Frankfurterinnen in der Folge mit, das Spiel wenden konnten sie jedoch nicht. Auch als der FHC fünf Minuten vor der Pause zum Anschlußtreffer kam, waren die Buxtehuderinnen nicht um Antworten verlegen und bauten den Vorsprung bis zur Pause erneut auf vier Tore aus.
Trotz zwei schneller Tore und damit einer erstmals klaren Führung gelang es dem BSV nach dem Seitenwechsel nicht, schon eine frühe Entscheidung herbeizuführen. So bat Dirk Leun seine Damen nach 38 Minuten zur Besprechung. Der Spielverlauf änderte sich daraufhin allerdings kaum: Buxtehude legte vor, Frankfurt zog nach.
Entscheidend war im Spiel zweier spielerisch gleichwertiger Kontrahenten letztlich, die größere Beweglichkeit der Buxtehuderinnen. Zwar leistete sich der BSV in der Schlußphase durchaus noch gefährliche Schwächen, doch wußten die Gäste von der Oder diese nicht zu nutzen, da sie selbst eine ganze Reihe guter Chancen ausließen.
Mit dem Anschlußtreffer zum 26:25 durch Christine Beier in der 56. Minute keimte beim FHC noch einmal Hoffnung auf. Doch ein Doppelschlag von Jana Stapelfeldt und die postwendende Antwort auf Arjenne Paaps Siebenmetertor durch Isabell Klein brachten den BSV schließlich auf die Siegerstraße, der durch den Heimerfolg den Punktverlust bei Aufsteiger Sindelfingen zumindest moralisch kompensieren konnte und kann nunbereits am Freitag mit frischem Selbstvertrauen nach Dortmund fahren. Der FHC hingegen steht nach zwei Niederlagen, wenngleich gegen TOP-3-Teams der vergangenen Saison, am kommenden Sonntag zu Hause gegen ProVital Blomberg-Lippe unter Erfolgsdruck.
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| Torschützen: Lamein (6), Hayn (6), Stapelfeldt (5), Petersen (4), Klein (4), Fischer (2), Bülau (2) - Mietzner (7), Gubernatis (6), Schneider (4), Beier (3), Eickhoff (3), Paap (2), Hering (1) |
: 4/6 - 4/9 Zeitstrafen: 4/4
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